ORGANISCHE DÜNGUNG

By | Juni 20, 2017

ORGANISCHE DÜNGUNG

Die Anwendung organischer Dünger ist naheliegend, weil sie den Verhältnissen am natürlichen Standort ähnelt. Vernünftig angewandt, ist diese Art zusätzlicher Ernährung mild und gut verträglich für die Pflanzen. Ungünstig sind dagegen die unkontrollierbare bzw. nicht meßbare Konzentration und der Nährstoffgehalt, welcher nicht auf Alter und Jahreszeit abgestimmt werden kann.

Der Dünger wird folgendermaßen auf bereitet: Kuh- oder Taubendung, Blutmehl, Hornspäne werden mit Wasser angesetzt. Wenn der nach einigen Tagen einsetzende Gärprozeß abgeklungen ist, filtert man die festen Bestandteile ab. Die verbleibende Jauche wird mit Wasser so weit verdünnt, daß der Dünger helle Teefarbe hat. Besonders Geflügeldung ist sehr stickstoffreich; es empfiehlt sich, durch Zugabe anorganischer Dünger – etwa 1: 1000 -mit vorwiegendem Phosphor- und Kaligehalt eine breitere Basis zu schaffen.

Bereits in dem Abschnitt über die Feuchtigkeit wurde auf die Verschmutzung des Pflanzstoffes und seine rachere Zersetzung bei organischer Düngung hingewiesen. Diese Nachteile entfallen bei der Anwendung anorganischer Dünger, zumindest die Verschmutzung.

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