ORCHIDEEN AN IHREM NATÜRLICHEN STANDORT – TROPISCHE ORCHIDEEN Teil 2

By | Juni 9, 2017

ORCHIDEEN AN IHREM NATÜRLICHEN STANDORT – TROPISCHE ORCHIDEEN

58 Nebelwald in der Cordillera Raura bei 4500 m (Zentralperu).
Stämme und Äste sind hier infolge der hohen Luftfeuchtigkeit üppig mit Moosen und Flechten bewachsen. Die Nebelwälder sind auch Heimstatt vieler epiphytischer Orchideen.
59 Lichtung im tropischen Regenwald in der Madre de Dios (Amazonasgebiet, Peru) bei yoo m mit Fächerpalmen, Aronstabgewächsen (Araceae), Farnen und Lianen. An solchen lichtoffenen Standorten im Regenwald siedeln bevorzugt auch epiphytische Orchideen.
60 Epidendrum cochleatum L. im Trockenbusch auf Serpentingestein im Naturschutzgebiet Gupeyal, Südkuba.
61 Agraecum eburneum BORY im Küstenregenwald Madagaskars. Die bis 8 cm großen Blüten (Labellum weiß, übrige Blütenblätter grünlich) sind zu einem stattlichen, bis zu 1 m langen Blütenstand vereint. Dieses Angraecum kommt in mehreren geographisch getrennten Sippen im madagassisch-ostafrikanischen Gebiet vor.
62 Das Sammeln epiphytischer Orchideen erfordert Kraft und Geschicklichkeit. Hier im Monsun-Regenwald an der Ostküste Madagaskars wird gerade eine Jumellea vom Wirtsbaum gelöst. Das gesammelte Material dient wissenschaftlichen Zwecken.
63 Cyrtopodium punctatum (L.) LDL. im Küstenwald der Halbinsel Guanahacabibes in Westkuba zusammen mit der Palme Thrinax wendlandiana.
64 Nervilia bathiei SENGH. Diese 1959 von Prof. Dr. Rauh im Uapaca-Trockenwald auf Madagaskar gesammelte und von
Dr. Senghas als neue Art beschriebene Orchidee verfügt über eine für ihre Familie recht ungewöhnliche Blattform (nierenförmig). Ihre kleinen schneeglöckchenähnlichen Blüten blühen nur für wenige Stunden.

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