Orchideen Cymbidium aloifolium

By | Mai 18, 2017

Orchideen Cymbidium aloifolium

Die Gattung Cymbidium behauptet unter den für Schnittzwecke geeigneten Orchideen einen der vordersten Plätze, wobei weniger die reinen Arten als vielmehr die großblumigen, farbenprächtigen Hybriden im Rennen liegen. Am Welterfolg unserer Gattung bzw. ihrer Hybriden sind allerdings nur wenige Arten beteiligt: so das mit schneeweißen, stark fliederduftenden Blüten ausgestattete C. eburneum, das rosenrote Blumen tragende C. insigne, das in gelbgrünem, scharlachrot gezeichnetem Flor prunkende C. lowianum sowie Cymbidium x tracyanum, in dem man einen Naturbastard Zwischen C. grandiflorum und C. giganteum vermutet. Einer besonderen Zuneigung erfreuen sich diese Pflanzenmischlinge vor allem in England und in Kalifornien, befinden sich doch in Kalifornien die Zentren der Cymbidien-Züchtung.

Unser in Ostindien und auf Ceylon vorkommendes C. aloifolium gehört zwar nicht zur Spitzenklasse der etwa 50 Arten umfassenden Gattung, ist aber doch eine liebenswerte Pflanze, die man oft in den Orchideen-Sammlungen Botanischer Gärten antrifft.

Seine bis 5 cm breiten Blüten sitzen in lockerer Anordnung an langem, hängendem Schaft, der – wie auch bei anderen Arten dieses Genus – einer tieferen Blattachsel entwächst. Die 30 bis 45 cm langen, linealischen Blätter sind von fleischig-ledriger Struktur.

Vor dem schwedischen Botaniker Olof Svvartz, der 1799 unserer Pflanze den noch heute gültigen Namen verlieh, hatte bereits sein Landsmann Carl v. Linne diese Spezies als Epidendrum aloifolium beschrieben.

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